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Geschrieben von Torsten
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Dienstag, 10 Oktober 2006 |
Nach einigen Wochen Ruhe melde ich mich wieder an dieser Stelle zurück. Arbeit, beginnendes Semster usw. hatten mir die letzten Nerven zum schreiben geraubt. Hier ist er aber wieder. Live und in Farbe, oder wie hieß das? Was es Neues zu berichten gibt?! Lest selber...
Gestern war für mich wieder einer dieser Tage, wo man zu sich selber murmelt: "Nützt nichts, da musst du durch!" In meinem Fall sage ich das immer, wenn es um das Shoppen mit meiner Freundin geht. Um 15.00 Uhr nach der Arbeit hatte ich meine Freundin abgeholt. Auf direktem Wege ging es auch ins Parkhaus des Allee Centers hier in Magdeburg. Meine Freundin war so gut gelaunt, das mich der bevorstehende Einkauf "noch" nicht erschüttern konnte. Aber wir waren ja auch erst 5 Minuten dort. Grund für den Einkauf ist mein Freund. Naja nicht direkt, aber das erkläre ich auch sofort.
Mein Kumpel Thomas kam auf die Idee seine Freundin zu heiraten. RUMS. So hat er mir es vor jetzt 2 1/2 Wochen per Messenger mitgeteilt. Tja und am 13.10. ist es dann schon so weit. Nicht gerade viel Zeit für eine Hochzeit. Als wir dann von den beiden auch die Einladung erhalten hatten, ahnte ich schon was kommen würde. Meine Freundin sagte: "Da brauch ich aber noch was schönes zum Anziehen."
So rannten wir also gestern durch das Center. Als erster Punkt auf der Liste stand eine Glückwunschkarte für das Brautpaar. Die Auswahl ist sehr groß, von kitschig (mit einer beiliegenden CD, voll mit Liedern für die Hochzeit *igitt*) bis wirklich unkomischen Witzkarten mit Tonwiedergabe. Wir haben uns für eine dezente, nicht allzu bunte Karte entschieden, nachdem meine Vorschlag einer "Gute Besserung" Karte abgelehnt wurde.
Mit der Karte in der Tasche ging es los. Wie ein Dackel trottete ich meiner Freundin in den ersten Läden hinterher, bis sich leicht angenervt war. Ich hatte keine Lust irgendwo zu warten und wie eine Salzsäule irgenwo herum zu stehen. Also machte ich meiner Freundin den Vorschlag, dass ich noch einmal zu meinem Auto gehe (ich hatte die Parkkarte für den Automaten vergessen) und mich dann in ein Cafe setze, um auf sie zu warten. So konnte sie in Ruhe weiter stöbern und ich kam endlich raus. Als ich vom Parkdeck zurück kam, fiel mir ein, das es doch recht langweilig mit meinem Kaffee werden würde. So folgte noch ein Abstecher in die Buchhandlung. Nach langem Suchen entschied ich mich für eine sinnvolle Lektüre. So kaufte ich mir ein Soziologiebuch von Hans Peter Henecka. Mit dem Buch bewaffnet suchte ich mir einen Platz und bestellte meine Tasse Kaffe. Die war auch längst überfällig. Zufrieden schlürfte ich und begann zu lesen. Keine 10 Minuten später kam meine Freundin auch schon wieder. Ohne die bekannten Einkaufsbeutel und einem dazu passenden finsteren Gesicht. Um es auf den Punkt zu bringen, ich sah ihr sofort an, dass sie noch nichts Passendes gefunden hatte. Das bedeutete für mich... es geht weiter. Wir hatten noch in Ruhe ein Sandwich gegessen, um dann frisch gestärkt zu einem ihrer Stammläden zu gehen (Orsay oder Pimkie). Es war die Hölle. Damit meine ich nicht das Warten an sich, aber die beiden Mädels in der Ankleide neben der meiner Freundin. Es war wirklich unglaublich, wie viel dummes und inhaltloses Gerede zwei Mädels mit ein paar Kleidungsstücken zusammen bekommen. Je länger ich dem Krach ausgesetzt war (normale Redelautstärke war für die beiden nicht möglich, von dem Gackern mal abgesehen), desto mehr machte ich mir Gedanken um das deutsche Bildungssystem. Irgendwie verging die Zeit überhaupt nicht. Dann kam noch dazu, dass meine Freundin viele Male aus ihrer Kabine flitzte, um neue Teile heran zu schaffen. Ich durfte die Kabine bewachen und stand da wie Max in der Sonne. Irgendwann nach Äonen war sie fertig. Ein Jacket und ein Hose. Ich war so erleichtert, aber auch froh den Heimweg wieder antreten zu können. Bei ihr gab es dann noch eine Runde Schaulaufen. Diverse Oberteile mussten natürlich noch ausprobiert werden.
So begann für mich die egentliche Freizeit erst gegen 19.00 Uhr. Nach einem kleinen Essen entspannte ich mich dann auf der Couch bei Star Trek VI und der Tag war wieder gerettet. Artikel zitieren
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