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Weihnachten 2006 PDF Drucken
Geschrieben von Torsten   
Mittwoch, 27 Dezember 2006

Es war eigentlich wie immer. Essen, essen und nochmals essen. Ich habe bestimmt 3 Kilo zugenommen.

Heiligabend begann es bereits mit dem Kaffeetrinken. Drei Damen konnten es sich nicht nehmen lassen etwas an diesem Tage beizusteuern. Meine Freundin, ihre Mutter und meine. Vor lauter Kuchen war kaum noch Platz auf dem Tisch. Nach dem ersten Kampfessen gab es dann Bescherung. Es war mehr untereinander der Paaren, also meinen Eltern, denen meiner Freundin und uns. Die Geschenke von meiner Freundin und mir hatten wir schon vorher ausgetauscht.

Aber es war klar, was gab es wieder von den Eltern? Süssigkeiten! Für die Kleinen... ja ne, is klar. Dann kam das Abendessen. Kassler mit Sauerkraut, Gehacktesklöse und als Alternative den Weihnachtssalat meiner zukünftigen Schwiegermutter und Wiener.

 Salat

Der obligatorische Kräuterschnaps danach durfte nicht fehlen, damit mein Magen ein wenig Unterstützung beim Aufräumen bekam. Ich musste diesen Tag nicht fahren, also konnte auch ich mir 2 Biere und einige Kräuter genehmigen.

Geschafft, müde und völlig überfressen bin ich dann ins Bett gefallen. Aber es war noch lange nicht vorbei. Der erste Weihnachtsfeiertag und das Mittagessen bei meinen Eltern stand auf dem Programm. Es gab Ente mit Knödeln oder Kartoffeln und als als Beilage konnte man zwischen Grünkohl und Rotkohl wählen. Das war Gott sei Dank nur eine Pflichtmahlzeit des Tages. Den Rest machte ich mehr oder weniger Siesta und am Abend schaute ich mir mit meiner Freundin gemütlich auf der Couch ein wenig fern.

Am zweiten Weihnachtstag gab es wieder das volle Programm. Diesmal ging es zu den Eltern meiner Freundin. Auf dem Weg fühlte ich mich an einen schlechten Horrorfilm erinnert. Nebel wohin das Auge reichte.

 Nebel

Um 12.30 gab es Mittagessen. Wieder Ente, wieder Klöse und einer Beilagenauswahl wie am Vortag. Kam mir vor als ob sich unsere Eltern abgesprochen hatten. Nachdem der Bauch wieder rund und der Kolesterinspiegel hoch genug war, ging es an die kalte aber zumindest frische Luft. Nach einem Spaziergang durch das Dorf hatte man etwas verdaut und dachte schon voller Angst an die noch zwei bevorstehenden Mahlzeiten. Naja, machen wir es kurz und schmerzlos. Zum Kaffeetrinken gab es selbstgeackene Stolle, danach noch einen Spaziergang bei Dunkelheit und Nebel, um gleich danach wieder mit dem Abendbrot den Wahnsinn zu beenden. Es gab noch einmal Salat mit Wiener. Ich habe lediglich 2 Wiener geschafft, meine Magen wollte einfach nicht mehr annehmen. Den Rest des Abends verbrachten wir dann faul und träge vor dem Fernseher, nachdem ich mir meiner besseren Hälfte ein gemeinsames und entspannendes Bad in der Wanne verbracht hatte.

Jetzt freue ich mich schon auf eine ganz normale kleine Schnitte.


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